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Anti Aging mit der Korneotherapie
(Medizin & Gesundheit)
 

Die Korneotherapie, die Anfang der 90er Jahre entwickelt wurde, schützt die Haut vor einer vorzeitigen Alterung. Diese Therapie liegt zwischen Dermatologie und Kosmetik. Die Korneotherapie schließt Soforteffekte nicht aus. Sie hat aber im Gegensatz zur konventionellen Kosmetik ihren Schwerpunkt in der Regeneration der Haut. Die Hautbarriere zwischen den Zellen wird grundlegend saniert.

Durch eine intakte Hautbarriere wird die Haut als Ganzes vor Austrocknung und eindringen von Keimen und Allergenen geschützt. Hautprobleme und Entzündungen können langsam abklingen. Wird der Heilungsprozess der Haut gefördert, tritt man dem Alterungsprozess entgegen.

Alle Hauttypen lassen sich nicht mit einem einzigen Präparat behandeln. Eine Korneotherapie beginnt immer mit einer exakten Hautanalyse. Dies ist besonders wichtig, da erst dann ein individuell angepasstes Produkt ausgewählt werden kann. Für die gezielte Korneotherapie verwendet man daher spezielle Cremes, die mit pflegenden Wirkstoffen angereichert sind.

Zur Unterstützung der Hautregeneration sollten die Pflegeprodukte frei von Parfümstoffen und Konservierungsstoffen sein, da diese die häufigsten Allergieauslöser sind. Hohe Konzentrationen von Mineralölen und nicht flüchtigen Silikonen verhindern die Eigenregeneration und Emulgatoren erzeugen Barrierestörungen.

Die Barriere besteht hauptsächlich aus Ceramiden, Cholesterin und Palmitinsäure in Doppelschichten angelegt. Gut verträgliche Cremes sind diesen Strukturen nachgebaut, damit sie sich gut in die Hautbarriere integriert und die Hautbarriere stärkt wird. Diese Cremebasis kann dann nach Bedarf oder ausfallender Hautanalyse mit Wirkstoffen, Vitaminen oder Feuchtigkeitsfaktoren angereichert werden. Auch kann man eine reine Vitaminkur zur Hautregeneration durchführen.

Ein wichtiges Vitamin, das der Zellalterung entgegen tritt, ist z. B. das Vitamin A, das die Zellerneuerung beschleunigt. Vitamin A ist auch bei unreiner und pickeliger Akne-Haut wirksam. Vitamin E gilt als Hautschutzvitamin gegen freie Radikale und Coenzym Q 10 für Schutz und Pflege der Haut. Phytohormone wirken als Prävention bei hormonbedingten Hautproblemen. Sind diese Wirkstoffe in Liposome oder Nanopartikel verpackt, können Sie optimal in die Haut penetrieren.

Die Feuchtigkeitsversorgung spielt in der Haut eine wichtige Rolle. Die Elastizität wird erhöht und die Haut wird geglättet. Er kann z. B. mit NMF und Hyaluron unterstützt werden.

Weitere hilfreiche Stoffe sind Echinacea, die in der Therapie gegen Couperose und Sonnenbrand hilfreich sind, und den feuchtigkeitsspendenden Algen. Hamamelis wird wegen seiner heilenden Wirkungsweise vorwiegend bei aufgesprungener und rissiger Haut verwendet.

Auch Öle beeinflussen den Feuchtigkeitshaushalt der Haut. Die Rauigkeit der Haut nimmt ab, die Haut wird weich und geschmeidig und die Belastbarkeit erhöht sich. Z. b. versorgt Hagebuttenkern-Öl die Haut mit viel Omega-3-Triglyceride, wobei Traubenkern-Öl wieder gut bei feuchtigkeitsarmer Haut eingesetzt werden kann.

Diese Präparate dienen in der Korneotherapie einer frühzeitigen Hautalterung entgegen zu wirken. Außerdem werden durch diese Therapie Langzeitschäden der Haut vermieden, wie sie beispielsweise durch UV-Strahlung, verschiedene scheinbar gut verträgliche Stoffe und durch allergische Reaktionen entstehen können. Wichtig sind vor allem Cremes und Wirkstoffe, die dem Hauttypen entsprechen.

Autor: Ulrike Maldoff


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