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Das Handy im Job
(Handy & DSL)
 

Gerade im Geschäftsleben ist es inzwischen üblich, dass zumindest Mitarbeiter der Führungsebene immer erreichbar sind. Dafür stellen die meisten Unternehmen ihren Angestellten Firmenhandys zur Verfügung. Auf der einen Seite ist die ständige Erreichbarkeit von Vorteil, gerade, wenn es darum geht, dringende Termine zu vereinbaren oder geschäftliche Absprachen zu treffen. Oftmals ist es auch für den betreffenden Mitarbeiter günstig, der nicht bis zu einer bestimmten Zeit im Büro bleiben muss. Er kann nach Hause fahren und seine Freizeit antreten. Auch im Urlaub kann ein solcher Mitarbeiter erreicht werden. Das ist besonders günstig, wenn es zum Beispiel in einem Projekt, das derjenige bearbeitet, Neuigkeiten gibt oder es einer raschen Absprache bedarf. Doch genau hier liegt oft auch das Problem. Eine ungestörte Freizeit ist für Mitarbeiter, die generell über ihre Firmenhandys erreichbar sind, fast unmöglich.

Oft liegt das Problem darin, dass der Grund eines Anrufes nicht immer wirklich wichtig ist oder das, was zu klären ist, auch Zeit hätte. Der Anrufer kann das meist nicht richtig einschätzen. Was für den Anrufer aber sehr wichtig erscheint, schätzt der Angerufene vielleicht als minder dringend ein. So kann ein Handy im Job auch schnell zur Bürde werden. Nur die wenigsten Menschen, die eigentlich immer erreichbar sein wollen, verbitten sich Anrufen in einer bestimmten Zeit, sei es abends, am Wochenende oder im Urlaub. Besonders ein harmonisches Zusammenleben kann aber schnell darunter leiden, wenn ein Partner immer ein Handy bei sich hat, immer erreichbar ist. Was der eine als Nichtigkeit nimmt, ist für den anderen eventuell eine große Belastung, was neben dem Stress im Job am Ende auch noch zu Stress in der Partnerschaft führen kann.

Autor: Klaus-Martin Meyer


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