Artikelmatrix - das Artikelverzeichnis
 
Artikelverzeichnis Artikel schreiben im Artikelverzeichnis Richtlinien des Artikelverzeichnisses  
Datensicherung - Backups richtig erstellen
(Hardware & Software)
 

In der Regel sind es nicht Katastrophen wie Brandschäden oder Computerviren, die dazu führen, dass wichtige Daten verlorengehen und nur noch die Datenrettung durch einen Profi helfen kann. So gut wie jeder hat schon Daten gelöscht, obwohl er sie eigentlich noch brauchte. Durch Unachtsamkeit oder in Hektik überschreibt man schnell wichtige Dateien. Wieder andere Daten werden, ohne dass es überhaupt auffällt, bei einem Absturz des Betriebssystems zerstört. Möchte man die Datei dann nach ein paar Monaten wieder öffnen, ist es häufig schon zu spät.

Festplatten halten auch nicht ewig, im ungünstigsten Fall kann es schon reichen, dass man an das Gehäuse des PCs anstösst, um eine Festplatte zu zerstören. Gegen diese Schäden hilft nur das regelmäßige Erstellen von Sicherheitskopien. Man sollte sich immer wieder vor Augen halten, wie unangenehm es werden kann, wenn die Arbeit von Monaten oder sogar von Jahren innerhalb kürzester Zeit zerstört wird und dementsprechend handeln. Dazu gehört, dass man auch eher unwahrscheinliche Fälle in seine Überlegungen miteinbeziehen, beispielsweise, dass es sein kann, dass kopierten Daten fehlerhaft auf der Sicherheitskopie gespeichert sein könnten.

Für die Erstellung von Backups ist wichtig, dass man sich schon vorher überlegt, welche Daten man sichern will. Eine Möglichkeit ist, immer den gesamten Datenbestand zu sichern, andererseits ist es auch möglich, nur einzelne Ordner zu sichern, oder man sichert nur ein einzelnes wichtiges Dokument. Wer ganz sichergehen möchte, sollte immer mehr als nur eine Kopie erstellen, denn ein einzelner Datenträger kann immer einen Defekt haben. Damit die Sicherheitskopie bzw. die Sicherheitskopien bei Problemen nicht ebenfalls beschädigt werden, ist es sehr wichtig, dass sie unabhängig von den zu sichernden Daten gespeichert werden – eine Sicherungskopie, die sich zwar in einem anderen Verzeichnis, aber auf derselben Festplatte befindet, mag Sinn machen, wenn man gerade an einer Datei arbeitet, und den alten Zustand zum nachschauen oder zum beheben von Fehlern braucht, dieses Vorgehen rächt sich aber spätestens, wenn die Festplatte defekt ist und Original und Sicherheitskopie damit gleichzeitig zerstört sind.

Dem Tag, an dem die Festplatte ihren Geist aufgibt, kann man bei guter Vorsorge gelassen entgegensehen, denn man hat zwar immer noch den Aufwand und Ärger, der sich gewöhnlich durch die Installation und das Aufspielen von Software und Betriebsystem ergibt, aber die wichtigen Daten, und damit möglicherweise die Arbeit von Jahren, sind unversehrt geblieben. Für den Fall, dass trotz regelmäßiger Datensicherung etwas schiefgegangen ist, sollten vorsichtige Zeitgenossen immer die Telefonnummer eines Spezialisten zur Hand haben, der im Notfall die Daten wiederherstellen kann.

Autor: Kerstin Becker


zurück zu Hardware & Software
 

 
Impressum  
© artikelmatrix.de