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Dr. House, M.D.
(Film & Fernsehen)
 
Dr. Gregory House, gespielt von Hugh Laurie, ist die Titelfigur einer relativ neuen und sehr beliebten amerikanischen Fernsehserie. Anders als man es von einem Arzt erwarten würde scheint House seine Patienten nicht zu mögen und ihnen aus dem Weg zu gehen. Dies liegt zum einen an seiner verschrobenen Art und zum größten Teil an seiner Meinung über andere Menschen: „Alle Patienten lügen!“.

Dr. House selber ist Opfer eines schlecht behandelten Blutgerinnsels im Bein geworden daher benötigt er eine Gehilfe. Um die Schmerzen zu lindern, nimmt er in großen Mengen Vicodin und scheint davon abhängig zu sein. Doch nur dieses Übermaß an Medikation läßt ihn wie er sagt „funktionieren“.

Spezialgebiet von House ist die Diagnostik seltener Krankheiten. Dazu hat er ein Team von drei weiteren Ärzten mit denen er über die Differentialdiagnose die Ursache für die Erkrankung seiner Patienten zu finden sucht. Dr. Lisa Cuddy, Leiterin des Princeton-Plainsboro Hospitals, ist seine Vorgesetzte und oftmals auch Schlagabtausch-Partnerin, da er sich oft zynisch, ja sogar respektlos gegenüber seinen Patienten verhält und Beispielsweise während der Sprechstunden mit „normalen“ Patienten lieber mit seinem Nintendo spielt. Wäre House nicht jemand der Beziehungen zu anderen Menschen, außer seinem einzigen Freund Dr. James Wilson (Onkologe), ablehnt – könnte man meinen, dass er trotz oder gerade wegen seinem Verhalten Dr. Cuddy gegenüber Gefühle hegt.

Das Schema nachdem die einzelnen Folgen ablaufen ist relativ einfach gestrickt – zuerst „lernt“ der Zuschauer den künftigen Patienten kennen, der schon die ersten Symptome zeigt. Wird dieser dann in Krankenhaus eingeliefert beginnt Dr. House, wie immer, mit seinem Team die Diagnose zu stellen und eine erste Behandlung scheint dann auch Besserung zu bringen. Oftmals haben die Patienten aber Geheimnisse – welche für die Behandlung und richtige Diagnose wichtig gewesen wären. Das bestätigt Dr. House in seinen Ansichten: „Jeder Mensch lügt“. So ist der Ausgang der einzelnen Folgen nicht immer vorhersehbar, denn nicht jede Folge endet damit das der Patient geheilt entlassen werden kann.

Abgesehen von dem mehr oder weniger immer gleichem Ablauf bringen die Äußerungen und das Verhalten von Dr. House immer wieder zum Teil komische bis makabere Elemente ein. Diese Art und der Umgang mit seinen Patienten ist auch das eigentlich faszinierende an dieser durchaus unterhaltsamen neuen Krankenhausserie.

Autor: Thomas Kroll

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