Eigentlich setzen sich im Normalfall die Preise auf dem allgemeinen Wirtschaftsmarkt nach dem Prinzip Angebot und Nachfrage zusammen. Bei den Energiepreisen von Strom und Gas ist es ähnlich. Erhöhter Energiebedarf auf der gesamten Welt treiben auch die Preise in Deutschland nach oben. Aber nicht immer ist der Anstieg bei Preiserhöhungen durch die Energieunternehmen gerechtfertigt. Manchmal würde die Hälfte eines Preisanstiegs ausreichen, um erhöhte Kosten der Versorger an die Kunden weiterzugeben. Daher wird speziell für Deutschland eine Aufspaltung der Energieunternehmen in die Bereiche Energieerzeugung und Energietransport von der EU in Erwägung gezogen. Dadurch könnten die teilweise hohen Durchleitungskosten beim Transport von Strom gesenkt werden, mit denen die Preise der Konkurrenz derzeit noch künstlich hoch gehalten werden können.
Aber auch die steuerlichen Abgaben an den Staat sind ein erheblicher Anteil an den Energiekosten für den Endverbraucher. Sie betragen 30 bis nahezu 40 Prozent am Gesamtpreis für Energie. Da hilft für eine Senkung der eigenen Stromkosten nur noch über das Web Strom - Tarife suchen und sich einen billigeren Stromanbieter auszuwählen. Da der Energiemarkt in Deutschland seit dem Jahr 1998 liberalisiert ist, kann jeder Kunde frei entscheiden, zu welchem Stromversorger er wechselt. Je mehr Verbraucher diese Möglichkeit nutzen, desto mehr nehmen die Verbraucher auch indirekt Einfluss auf die Preisgestaltung der Energieunternehmen. Ein Energieversorger mit einem hohen Kundenverlust überlegt es sich zweimal, ob oder wie hoch ein nächster Preisanstieg stattfindet. Bei Gas ist diese Möglichkeit seit kurzem auch gegeben. Neue bundesweite Anbieter von Erdgas ermöglichen es jedem Verbraucher, zu einem günstigen Gasanbieter zu wechseln. Im Internet nur die Gas - Tarife suchen, vergleichen und gleich wechseln. Mit Hilfe des Internets ist dies heutzutage überhaupt kein Problem mehr.
Autor: Lutz Oschmann zurück zu Dienstleistungen
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