Am 3. Juni 2006 fand in Dublin/Irland ein Entenrennen statt, wie es die Welt noch nicht gesehen hatte. Mit über 132.000 gestartete Gummienten war dies das weltgrößte Entenrennen. Der bisherige Rekordhalter auf diesem Gebiet war Singapur, wo 2002 immerhin über 120.000 Gummienten gestartet wurden. Damit hat auch Köln den Europarekord abgeben müssen. In Köln gingen im Jahr 2001 auf dem Fühlinger See 50.000 Enten in ein Entenrennen.
In Dublin, als auch in Singapur und Köln, wurden die Entenrennen für einen guten Zweck durchgeführt. Alle Enten wurden gegen eine Spende verkauft, waren mit Nummern versehen und der Besitzer der Siegerente gewann einen wertvollen Preis. In Dublin war dies eine Reise in die USA.
Die Enten wurden in ganz Irland verkauft, der Erlös ging an ein Kinderhilfswerk. Eine wichtige Rolle bei der Distribution der Enten spielten die irischen Schulklassen, die den Großteil des Verkaufes übernahmen. Hierbei kam es dem Entenrennen wohl entgegen, dass diese Art von Rennen in Irland eine lange Tradition haben.
Seit Jahrhunderten bastelten die irischen Kinder schon kleine Holzenten und ließen diese bei Dorffesten auf den örtlichen Bächen um die Wette schwimmen.
Trotzdem ist der eigentliche „Erfinder“ des Entenrennen als Fundraising-Event ein kanadischer Service-Club. In Ottawa kam man im Jahr 1987 auf die geniale Idee, Plastikenten mit einer Nummer versehen, dann gegen eine Spende zu verkaufen und diese dann in ein Rennen zu schicken. Seit dem wird in jedem Jahr ein Entenrennen in Ottawa veranstaltet. Jedes Jahr von Zigtausenden begeisterter Zuschauer. Das Entenrennen in Ottawa hat sich zu einem jährlichen Highlight im Veranstaltungskalender der Stadt entwickelt.
Autor: Bernfried Warning zurück zu Hobby & Freizeit
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