Die traditionellen Filialbanken haben in der jeweiligen Region eine oder mehrere Außenstellen. Oft kommt dazu noch ein Außendienst. Der Kunde kann die jeweilige Filiale zu den Öffnungszeiten aufsuchen und seine Bankgeschäfte erledigen, oder erledigen lassen. Dafür zahlt er unterschiedlich hohe Kontoführungsgebühren. In der Regel nach Anmeldung kann er auch eine Beratung bekommen.
Die Werbung dieser traditionellen Banken lautet oft, dass hier der Kunde noch persönlich individuell und exakt beraten wird. Für die Vergangenheit traf das sicher zu. Heute ist das kaum noch zutreffend. Der Einzugsbereich der Filialen ist so groß geworden, dass ein Kunde ev. nur noch persönlich bekannt ist, wenn er entweder eine Million Euro Sparguthaben oder Schulden hat. Bei allen anderen erfolgt die Beratung mehr oder weniger nach den Daten die im Computer gespeichert sind. Dazu kommt, dass bei diesen Banken viele Berater und Außendienstmitarbeiter freiberuflich nur nach Provision, oder als Angestellte teilweise nach Provision unter Erfolgsdruck arbeiten.
Die neue Generation sind die Direktbanken. Diese Geldinstitute arbeiten ohne Filialen und Außendienst. Sie bieten ihre Leistungen ausschließlich über Internet an. Der Marktanteil dieser Banken ist bei Geldanlagen und im Kreditgeschäft in den letzten Jahren enorm gestiegen. Durch die effizientere Arbeit sind diese Institute in der Lage ihre Produkte oft wesentlich günstiger anzubieten als die traditionellen Banken. Kostenlose Kontoführung mit Guthabenzinsen und kostenlose Geld- und Kreditkarten sind möglich. Der Kunde kann bequem rund um die Uhr von zu Hause alle Bankgeschäfte erledigen.
Auf Informationsseiten im Internet oder durch telefonische Beratung (oft sind diese Anrufe kostenlos) können die notwendigen Informationen eingeholt werden.
Das Geld liegt bei einer Direktbank genauso sicher wie bei der Bank um die Ecke.
Autor: Christian Manzke-Eberling zurück zu Finanzen
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