Jeder Anleger der sich Fondsanteile zulegt, steckt sein Geld meistens in mehrere Titel. Bei Aktienfonds sind es Aktientitel und bei Rentenfonds Rententitel.
Eine relativ neue Form von Investmentfonds sind die Geldmarktfonds, die seit 1994 auch für private Anleger zugelassen sind. Wer in Geldmarktfonds investiert, partizipiert meist gleich in mehreren verschiedenen Geldmarktiteln, wie z.B. Termingelder, Schuldscheindarlehen, etc.
Fondmanager legen Geldmarktfonds oftmals in Papiere mit geringer Restlaufzeit. Für eine Privatperson bedeutet dies, er kann seine Anteile kurzfristig anlegen und dadurch sind die Geldmarktfonds eine gute Möglichkeit neben Sparbuch, Termingeldanlagen, etc. Für dieses kurzzeitige Anlegen wird auch der Begriff „parken“ benutzt. Der Fonds ist also fast täglich verfügbar.
Der Vorteil an Geldmarktfonds sind geringe Verwaltungsgebühren und sie sind mit fast keinen Ausgabeaufschlag verbunden.
Fondgesellschaften investieren nur in Schuldner die eine sichere Bonität aufweisen können. Damit ist das Risiko von Geldmarktfonds relativ gering. Wer über einen Fondssparplan verfügt kann effektiv ein längerfristiges Vermögen mit Geldmarktfonds aufbauen (Altersvorsorge).
Von Geldmarktfonds gibt es 4 Typen:
• „Reine“ Geldmarktfonds –100 % in Geldmarkttitel (z.B Festgelder), Bankguthaben und kurz laufende festverzinsliche Wertpapiere investieren
• „Cash“ Geldmarktfonds – die zu 75 % in Geldmarkttitel wie die reinen Geldmarktfonds investieren
• „Geldmarktnahe“ Fonds – die zu 49 % in Geldmarkttitel und den Rest in festverzinsliche Papiere mit etwas längeren Restlaufzeiten investieren
• „Synthetische“ Geldmarktfonds – die in mehreren länger laufenden Rentenpapieren investieren
Geldmarktfonds eignen sich perfekt für die langfristige Anlage. Werden Ausschüttungen thesauriert, steigt auch die Rendite jedes Jahr ein Stück hoher. Grade für die private Altersvorsorge sind Geldmarktfonds eine gute Möglichkeit für längerfristigen Gewinn.
Autor: Marcel Winter
zurück zu Finanzen