Neben einem guten Maturazeugnis und einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, ist Arbeitserfahrung das Um und Auf für eine erfolgreiche Jobsuche. Um all diese Leistungen vor potentiellen Arbeitsgebern gut zur Schau stellen zu können, wird von den Suchenden ein Lebenslauf verfasst. Ein solches „Resumè“ besteht aus mehreren Teilen. Der erste Teil beinhaltet persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum und Email. Die weiteren Daten geben Auskunft über die schulische Laufbahn des Bewerbers und über die etwaige berufliche Erfahrung, die im Laufe der Schul- und Universitätszeit oder danach gesammelt wurde. Der abschließende Teil eines kompletten Lebenslaufes bespricht die besonderen Kenntnisse des Jobsuchenden. Dieser beinhaltet Informationen über Sprachen- und PC- Kenntnisse, neben anderen Kategorien wie zum Beispiel Hobbys.
In Amerika gibt es bereits während dem Studium das Angebot von Vorbereitungseinheiten für die Jobsuche. Diese werden von den Universitäten durchgeführt und bieten neben Interview-Workshops auch Lebenslauf- Workshops an. Bei uns in Europa hat sich dieser Trend noch nicht durchgesetzt. Dies liegt zwar einerseits am Bildungssystem generell, aber auch daran, dass ein amerikanischer Lebenslauf ein viel komplexeres und längeres Dokument ist als unserer.
Wirft man einen Blick zurück auf den Inhalt eines guten Resumès, dann gibt es einiges mit dem man als Bewerber besonders Punkten kann. Im Zeitalter der Globalisierung scheinen die Distanzen zwischen den Ländern immer kleiner und kleiner zu werden. Viele international- etablierte Firmen sind daher ständig auf der Suche nach Arbeitskräften mit guter Kenntnis von mindestens zwei Fremdsprachen. Neben Sprachen, zählen PC-Kenntnisse zu einem weiteren wichtigen Punkt bei der Jobsuche. Wer sich im Laufe der schulischen Ausbildung Informatikkenntnisse angeeignet hat, der hat eine gute Chance irgendwo gebraucht zu werden. Abschließend ist zu sagen, dass ein guter Lebenslauf ein sehr wichtiges Mittel für das Verkaufen und Vermarkten der eigenen Fähigkeiten und daher ein Muss für die Suche am heutigen Arbeitsmarkt ist.
Autor: Andreas Stöckl zurück zu Bildung & Beruf
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