… oder anders auch Kartenlegen genannt, beschreibt die vermeintliche Möglichkeit aus den Karten eine Ableitung oder Aussage zu generieren die in Bezug zu einer Situation oder einem Erlebnis einer bestimmten Person steht. Dieses erfolgt ohne faktisches vorhandenes Wissen. Durch die Kommunikation zwischen Kartenleger und Ratsuchendem kann dann die Aussage oder besser Analyse des Kartenblattes verfeinert werden. Hier werden dann Fakten und Assoziationen miteinander vermischt. Kartenlegen hat eine lange Geschichte. Es begann wohl alles mit einer einzelnen Karte im alten Ägypten oder im alten China vor ca. 2000 Jahren. Ob auf Stein- oder Holztafeln, Symbole wurden damals schon als Möglichkeit der Analyse festgehalten. Heute kennen wir die unterschiedlichsten Kartendecks mit einer recht unterschiedlichen Anzahl von Karten.
Die heute meist genutzten Kartendecks sind das Tarot, die Lenormandkarten, die Kipperkarten, die Skatkarten, die Zigeunerkarten, die Orakelkarten oder auch die Engelkarten. Einige sind echte Wahrsagekarten, andere sind eher Spielkarten die zweckentfremdet genutzt werden. Siehe Skatkarten. Das Tarot besteht aus 78 Karten, die Skatkarten aus 32 und die Kipperkarten beispielsweise aus 36 Karten. Aus wissenschaftlicher Sicht gilt das Kartenlegen als Pseudowissenschaft und wird dem Wahrsagen in der Esoterik zugewiesen. Neben dem Kartenlegen gibt es noch zig andere Varianten der Wahrsagung. Kartenlegen gilt heute für viele Menschen als Ersatz für Religion, oder auch als Medium der eigenen geistigen Weiterentwicklung. Skeptiker mögen dieses bitte zur Kenntnis nehmen oder erst einmal praktisch einen test vollziehen, bevor sie alles unter dem Deckmantel des Aberglaubens abtun. Kartenlegen ist viel mehr als es im ersten Moment den Anschein hat. Hilfe zur Selbsthilfe ist hier wohl der passende Ausdruck.
Autor: Paul Hoffmann zurück zu Esoterik
|