Wenn man selber Kinder hat, überkommt einem fast zwangsläufig die Erinnerung an die eigene Kindheit. Wenn man Glück gehabt hat und eine schöne Kindheit hatte, dann erinnert man sich auch gerne an die zusammen mit den Eltern gesungenen Kinderlieder oder das Abendgebet im Bett und die im Kindergarten und auch zu Hause gesprochenen Tischgebete. Für Kinder sind diese Traditionen und Rituale ein wichtiger Faktor in ihrem Leben, der Sicherheit vermittelt. Ich glaube Kinderlieder wie zum Beispiel "Fuchs Du hast die Gans gestohlen" und "Alle meine Entchen" kennt wohl noch heutzutage jeder Mann und jede Frau, denn diese eingängige Melodie wird und wurde von jedem kleinen Kind wenn vielleicht auch nicht zu Hause dann im Kindergarten gesungen und sie werden auch auf der Blockflöte eifrig geübt.
Kinderlieder sind auch im pädagogischen Sinne - genau wie Märchen - sehr hilfreich und dienen der Entwicklung. So können zum Beispiel Kinderlieder dazu beitragen, dass sich die Kleinen im Straßenverkehr an die wichtigsten Regeln lernen und beherrschen. Die heutigen Kinderlieder sind dem Leben von heute angepaßt, sie sind modern und pfiffig - wie die Lieder von Rolf Zuckowski und seinen Freunden zeigen - und können von Klein ziemlich schnell nachgesungen werden, aber auch die Großen können sich diesem Charme nicht verschließen, spätestens dann, wenn die Kinderkassette während einer langen Urlaubsfahrt von vorne bis hinten und wieder zurück abgespielt wird. So fängt dann auch unbewusst mancher Vater an das Lied "Zehn Kleine Zappelmänner" zu singen. Kinderlieder machen Spass und Tischgebete für Kinder zeigen diesen, dass man jemand höherem für das Essen danken sollte und es nicht selbstverständlich ist.
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