Nintendofans dürfen sich freuen. Nachdem es lange ruhig um den Konsolenhersteller war, kommt pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die neuste Entwicklung in die Läden. Der Nintendo Wii wurde in Zusammenarbeit mit ATI und IBM, die für den Grafikchip „Hollywood“ und den Power PC-Prozessor „Broadway“ verantwortlich sind gemeinsam unter dem Projektnamen Revolution entwickelt. Der Wii muss sich gegen die Konkurrenz von Microsoft und Sony behaupten und soll dem Hersteller zu einstigem Glanz zurück verhelfen. Im Vergleich zur Konkurrenz hat der Wii ein paar bedeutende Asse im Ärmel, die sich im Vergleich zu anderen Konsolen herausstellen.
Der Controller, dessen Geheimnis lange bewahrt wurde, ist kabellos, d.h. Er funktioniert über WLAN, und wird nur noch mit einer Hand bedient. Die Bedienung erfolgt nicht wie bei herkömmlichen Konsolen per Knopfdruck, sondern dank Bewegungssensoren und einem Ortungssystem über heben, senken, drehen und neigen des Gamepads. Einen weiteren klaren Punkt heimst sich Nintendo durch die Menüführung ein. Alles ist aufgeteilt in sogenannte „Wii-Channels“. Diese sind nach belieben anordbar und lassen sich mühelos um Funktionen erweitern. In diesem Zusammenhang zeigt sich auch der Vorteil der typisch für die bereits siebte Generation der Spielkonsolen ist, der Internetzugang, über den der Nintendo Wii selbstverständlich ebenfalls verfügt. Über WLAN, oder alternativ über einen USB-Adapter, kann man somit die Wii Spiele gegen Gegner aus der ganzen Welt spielen sowie nützliche Informationen wie die Wettervorhersage, einen Newsticker oder simple Sachen wie die Uhrzeit direkt aus dem Internet beziehen.
Alles in allem ist der Nintendo Wii eine rundum gelungene Konsole, die sich vor der hochgezüchteten Konkurrenz nicht verstecken braucht.
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