Um ein ungetrübtes Badevergnügen sowohl im Schwimmbad als auch im heimischen Swimming Pool zu gewährleisten, muss einiges an spezieller Schwimmbadtechnik zum regelmäßigen Einsatz kommen. Es sollten sich keine Keime und Verunreinigungen im Wasser befinden, da sie die Gesundheit beeinflussen und Schäden am Swimmingpool verursachen könnten. Sie lassen sich mit einer Filteranlage aus dem Wasser heraus holen. Dazu muss das Wasser regelmäßig mit einer Pumpe umgewälzt, d.h. durch die Pumpe in den Filter gespült werden, wo die Verunreinigungen verbleiben. Die Umwälzzeit hat bedeutenden Einfluss auf die Wasserqualität. Die Pumpe sollte am besten ständig in Betrieb sein und das Wasser zweimal täglich komplett umwälzen.
Der Filter dient als Mülleimer, in dem die Verunreinigungen gesammelt und zurückgehalten werden. Natürlich muss er auch regelmäßig gereinigt und geleert werden, da er sonst überläuft. Eine vollautomatische Filteranlage regelt die Reinigung selbsttätig. Bei einer halbautomatischen Filteranlage muss die Reinigung von Hand eingeleitet werden. Dazu sollte der Filter mindestens einmal wöchentlich 5-7 Minuten durchgespült werden, auch wenn nicht gebadet wurde. Das garantiert nicht nur, dass der Filter geleert wird, sondern auch, dass das Rückhaltematerial der Pumpe gelockert wird und somit das Wasser besser durchlaufen kann.
Als Rückhaltematerial kommt bei privaten Swimmingpools meistens Sand zum Einsatz. Man unterscheidet einfache Sandfilter und Hochschichtfilter. In diesen sind mehrere Sandschichten übereinander und eine Stützschicht aus Kies. Dadurch können mehr Verschmutzungen aus dem Wasser gefiltert werden, da es insgesamt über einen Meter Sand läuft. Die Stützschicht vermeidet eine Ausspülung, bzw. Kanalbildung im Sand.
Doch nicht alle Verunreinigungen können mit einer Filteranlage ausgefiltert werden. Keime, Bakterien und Algen können nur durch eine gute Desinfektion vernichtet werden. Dies geschieht durch die Zugabe von Chlor. Die Konzentration sollte 6 mg/l Wasser nicht überschreiten. Um die Zugabe und Kontrolle zu erleichtern, kann weitere Technik zum Einsatz kommen. Eine Dosieranlage ermöglicht es, mit geringen Aufwand eine gute Qualität zu gewährleisten. Der Chlorgehalt des Wassers muss nicht mehr täglich gemessen und dann durch die manuelle Zugabe reguliert werden. Dies erledigt die Dosieranlage automatisch, so dass eine gleichbleibende Qualität auch bei längerer Abwesenheit des Besitzers gewährleistet ist.
Autor: Stefan Ansgar Böttcher zurück zu Medizin & Gesundheit
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