Um neue Kunden zu gewinnen bringen Banken und Kreditinstitute immer wieder neue Finanzprodukte auf dem Markt. Insbesondere im Kreditgeschäft hat es in letzter Zeit zahlreiche Neuerungen gegeben. Zu einer der dieser Neuerungen zählt auch das Beamtendarlehen. Hierbei handelt es sich keinesfalls um ein Darlehen welches staatlich gefördert wird – auch wenn es viele Leute denken. Stattdessen ist es so, dass es sich um eine Darlehensform handelt, die von Bank zu Bank in ganz unterschiedlicher Form angeboten wird. Im Folgenden wird erläutert wodurch sich diese Darlehen auszeichnen und inwiefern sie sich von anderen Darlehen unterscheiden.
Wie bereits angeschnitten wurde, können sich Beamtendarlehen von Bank zu Bank unterscheiden. Bei manchen Bankhäusern werden diese beispielsweise als Konsumentenkredit beziehungsweise Ratenkredit angeboten. Bei anderen Banken oder Kreditinstituten ist es wiederum so, dass es sich um eine Darlehensart für große Finanzierungsvorhaben wie zum Beispiel für eine Baufinanzierung handelt. Der eigentliche Unterschied eines Beamtendarlehens gegenüber anderen Bankdarlehen besteht darin, dass die Konditionen besser ausfallen. Je nach Darlehensart ist der Zinssatz gegenüber einem herkömmlichen Darlehen um mehrere Basispunkte besser.
Dieser Zinsvorteil kommt dadurch zustande, dass Beamten als äußerst gute Bankkunden gelten. Aufgrund ihres äußerst nachhaltigen Einkommens (Beamten sind unkündbar) ist das Risiko eines Ausfalls – also dass der Darlehensnehmer seine Kreditraten nicht mehr bezahlen kann – sehr gering. Da die Beamten wissen, dass sie eine gute Bonität haben, bringen immer mehr Banken entsprechende Darlehen für Beamten auf den Markt – denn mit diesen können sie die Beamten als Kunde sehr leicht gewinnen. Sollte man selbst verbeamtet sein und ein Darlehen benötigen, dann lohnt es sich auf jeden Fall, sich nach einem Beamtendarlehen zu erkundigen – denn der Zinsvorteil ist in den meisten Fällen ganz immens.
Autor: Heinz Wiedow zurück zu Finanzen
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