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Tagesgeldkonto - Sparen bei Super Zinsen
(Finanzen)
 

Mit einem Tagesgeldkonto wird dem Kontoinhaber ein verzinstes Konto zur Verfügung gestellt, auf dessen Guthaben er täglich zugreifen kann. Im Gegensatz zu Sparbüchern gibt es bei diesem Konto keine Kündigungsfristen, es wird fortlaufend geführt. Es eignet sich besonders für Geldbeträge die vorübergehend geparkt werden sollen, um in unbestimmter naher Zeit wieder verfügbar zu sein.

Bei täglicher Verfügbarkeit werden dem Kontoinhaber beim Tagesgeld vergleichsweise hohe Zinsen zur Verfügung gestellt. Die Zinsen bewegen sich, im Gegensatz zum Sparbuch mit einer Verzinsung zwischen 0,5 - 1 %, in der Regel zwischen 2 - 4 %, in Einzelfällen sogar mehr. Die Höhe der Zinsen unterliegt den Schwankungen des Geldmarktes. Berücksichtigung sollte auch jeweils die Inflationsrate bei den Geldanlagen finden, wodurch der Vorteil gegenüber dem Sparbuch noch weiter herausragt. Empfehlenswert sind Onlinekonten, die dem Kunden neben einem besseren Zinssatz auch den schnellen Blick auf den Kontostand erlauben.

Die Auszahlung des Tagesgeldes erfolgt je nach Bankinstitut auf ein Referenzkonto oder über eine Bankcard. Kontobewegungen wie auf einem Girokonto sind mit einem Tagesgeldkonto nicht möglich, es wird zusätzlich zum Girokonto eröffnet.

Der Zeitpunkt der Gutschrift auf das Tagesgeldkonto ist bei den Banken unterschiedlich geregelt. Es kann monatlich, vierteljährlich oder jährlich erfolgen. Je länger die Anlage, desto mehr profitiert der Kunde vom Zinseszinseffekt.

Erwähnenswert ist außerdem, dass im Gegensatz zu Fonds oder Aktien beim Tagesgeldkonto dank dem Bankensicherungsverein kein Verlustrisiko besteht. Es ist also eine der sichersten Geldanlagen überhaupt.

Damit sich der Auszahlungsbetrag nicht unnötig vermindert, sollten Anleger den Freistellungsauftrag nicht vergessen. Denn hat der Anleger bei seinem Kreditinstitut keine Freistellung seiner Kapitalerträge veranlasst, ist die Bank verpflichtet, die aus Zinserträgen und Dividenden erzielten Gewinnen zu entrichtende Kapitalertragssteuer direkt an das Finanzamt zu überweisen.
Mit Freistellungsauftrag erhält der Anleger sein Guthaben zuzüglich des Freibetrages ausgezahlt.

Autor: Enrico Wnendt


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