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Überflutungen in Dahme und Kellenhusen an der Ostsee
(News & Medien)
 

Während die Feuerwehr nach dem Unwetter in Ostholstein ihren Einsatz am Montag dem 13. August in dem Ferienort Dahme beendet hat, gehen die Arbeiten in Grömitz am Lensterstrand vorerst weiter. Dort sind Helfer noch immer damit beschäftigt, das Wasser von Feldern abzupumpen und die Schäden zu beheben, die die Wassermengen angerichtet haben. Die Ferienwohnungen und Ferienhäuser des Ortes Dahme blieben von dem Unwetter weitestgehend verschont Am Abend des vorangegangen Freitags hatten die heftigen Regenfälle in Ostholstein ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Über die Insel Fehmarn brach bereits am Nachmittag ein Gewitter mit solcher Regenwucht herein, dass binnen kurzer Zeit sowohl Straßen als auch Häuser unter Wasser standen. Nur wenig später präsentierte sich an der Ostholsteinischen Küste das gleiche Bild. Besonders betroffen waren die Ostseeheilbäder Grömitz, Kellenhusen und Dahme. „Welche Schäden das Wasser tatsächlich angerichtet hat, wird man erst in ein paar Tagen sehen können“, sagt Heinrich Plön, der Bürgermeister von Dahme. Der Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes in Lensahn, Hartmut Junge, mutmaßt, dass sich die Höhe der Schäden in Ostholstein auf einen ein- bis zweistelligen Millionenbetrag belaufen werden. Genaueres lasse sich noch nicht sagen. Was sich jedoch schon jetzt mit Sicherheit sagen und sehen lässt, ist, dass sowohl der Kurpark von Dahme als auch der Sportplatz vollkommen unter Wasser stehen, die Turnhalle ist überschwemmt, der Hallenboden ist komplett ruiniert.

Einem Bericht der NDR 1 Welle Nord zufolge wirft Bürgermeister Plön dem zuständigen Wasser- und Bodenverband Ostholstein vor, dass dieser sich zwei Jahre nicht um den Durchfluss der Dahmer Au gekümmert habe, wodurch eine derartige Überflutung begünstigt worden sei. Plön lässt verlauten, dass die Gemeinde im Augenblick kein Geld habe, Platz und Halle zu sanieren, denn Vorrang haben jetzt die Menschen, die durch die Wassermengen schwer geschädigt wurden. Die Landesregierung von Schleswig-Holstein kündigte nach den Überschwemmungen in Ostholstein finanzielle Hilfe an. Ministerpräsident Peter Harry Carstensen stellte den am stärksten von den Überschwemmungen betroffenen Menschen am Montag Unterstützung aus einem Sozialfonds in Aussicht. Den rund 3.000 Hilfskräften dankte der CDU-Politiker.

Durch die ausführliche Berichterstattung über die Überflutungen meldeten sich bei Vermietern von Ferienobjekten und Vermittlungsagenturen zahlreiche besorgte Gäste, die ihren Urlaub bereits gebucht hatten und nun befürchteten, er falle im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Gäste, die ihren Urlaub in Dahme, Kellenhusen oder Grömitz verbringen wollen, können aufatmen, denn mittlerweile hat sich die Lage wieder entspannt, sodass den Ferien nichts im Wege steht.

Autor: Heiko Seibt


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